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Information für Angehörige


Depression kann einen Menschen völlig verändern. Ein bisher aktiver und lebenslustiger Mensch verliert jeden Schwung, leidet unter innerer Leere, Schuldgefühlen und Hoffnungslosigkeit. In ihrer Hilflosigkeit gegenüber der depressiven Erkrankung entwickeln Angehörige oft selbst Schuldgefühle oder gar Ärger über die Erkrankten. Bei einer länger anhaltenden depressiven Phase kann es bei den Angehörigen zu Überlastung und Erschöpfung kommen, weil sie dem Erkrankten eine Vielzahl alltäglicher Aufgaben abnehmen müssen. Für Familienmitglieder können Selbsthilfegruppen für Angehörige eine wichtige Hilfe sein.

In diesem Kapitel versuchen wir, Ihnen einige Tipps im Umgang mit depressiv Erkrankten zu geben. Diese Ratschläge sollen Ihnen, aber auch Ihrem erkrankten Angehörigen helfen, mit der Depression besser umgehen zu lernen.

Schwierigkeiten, die eine depressive Erkrankung eines Familienmitgliedes mit sich bringt, aber auch Lösungsmöglichkeiten dieser Probleme, können Sie im Erfahrungsbericht eines Angehörigen finden.

Während erwachsene Angehörige psychisch Kranker schon vor Jahrzehnten als Betroffene erkannt wurden und heute in immer stärkeren Ausmaß in die Behandlung integriert werden, rückte die Situation minderjähriger Kinder psychisch Kranker erst vor kurzer Zeit in den Brennpunkt der Beobachtung. Zwei Expertinnen haben sich dieser Thematik angenommen und dem Tiroler Bündnis gegen Depression zwei Texte über die Kinder von psychisch Erkrankten zur Verfügung gestellt.


nach oben Druckversion dieser Seite Letzte Änderung am  26.08.2008, AutorInnen: U. Meise, H. Sulzenbacher, A. Ibelshäuser


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