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Präsuizidale Entwicklung


In den meisten Fällen geht einer suizidalen Handlung eine von W. Pöldinger beschriebene präsuizidale Entwicklung voraus, die normalerweise in drei Schritten abläuft:

 

1. Stadium: Erwägung

Der Suizid wird als mögliche Lösung aller Probleme und Schwierigkeiten in Betracht gezogen.

 

2. Stadium: Ambivalenz

Selbsterhaltende und selbstzerstörerische Kräfte stehen miteinander in Konflikt. In dieser Phase kommt es häufig zu direkten Suizidankündigungen, die als Hilferufe zu verstehen sind. Die häufige Ansicht, wonach jemand, der von seinem bevorstehenden Suizid spricht, diesen nicht durchführen werde, ist ein verhängnisvoller Irrtum.

 

3. Stadium: Entschluss

Der Betroffene hat sich für eine Lösung entschieden. Gleichgültig, ob diese Lösung nun das Weiterleben oder den Suizid bedeutet, wird der Betroffene auf seine Umgebung meistens ruhiger und entspannter wirken. Es wäre fatal, aus dieser scheinbaren Beruhigung den Schluss zu ziehen, dass keine akute suizidale Bedrohung mehr vorläge. Oft handelt es sich dabei um die "Ruhe vor dem Sturm". In dieser Phase kommt es oft nicht mehr zu direkten Suizidankündigungen, sondern eher zu indirekten Andeutungen.


nach oben Druckversion dieser Seite Letzte Änderung am  06.03.2006, AutorInnen: U. Meise, H. Sulzenbacher


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