Frau

Literatur & Links

Für Betroffene

Thomas Bock:
Achterbahn der Gefühle; Mit Manie und Depression leben lernen.
Psychiatrie-Verlag, Bonn 2004. 176 Seiten.

Ulrich Hegerl, Svenja Niescken:
Depressionen bewältigen; die Lebensfreude wieder finden.
TRIAS Verlag, Stuttgart 2004.

Ruedi Josuran, Verena Hoehne, Daniel Hell:
Mit Depressionen leben lernen.
Econ Taschenbuch, 2003. (8,95 €)
In einem trotz Depressionen erfrischenden Briefwechsel teilen sich die Schweizer Journalisten Verena Hoehne und Ruedi Josuran ihre Erfahrungen mit depressiven (und manischen) Phasen mit. Der Depressionsforscher und Direktor der psychiatrischen Uniklinik Zürich, Daniel Hell erläutert in Zwischenkapiteln den medizinischen Hintergrund der Depression. Ein sehr gutes Buch für Betroffene und Angehörige, bei dem die persönlichen Erfahrungen im Zentrum stehen.

Holger Reiners:
Das heimatlose Ich. Aus der Depression zurück ins Leben.
Kösel Verlag, 2002. (17,95 €)
Der Autor beschreibt in seinem Buch seine persönlichen Erfahrungen mit schweren Depressionen, unter denen er zwanzig Jahre lang litt. In der Zwischenzeit fühlt er sich gesund, ist beruflich erfolgreich und kann sein Leben wieder genießen. Seine ehrliche Selbstreflexion vermittelt Betroffenen und Angehörigen eindrucksvoll die Last der Krankheit, macht aber auch Mut, gegen die Depression anzukämpfen.

Manfred Wolfersdorf:
Depressionen; Erkennen, verstehen, behandeln.
Psychiatrie-Verlag, 3. Auflage, Bonn 2002. 220 Seiten.

www.panikhilfe.de
Informationsportal für Angstzustände, Panikattacken, mit Forum und Chat

Für Angehörige

Barbara Bojack:
Depression im Alter; Ein Ratgeber für Angehörige.
Psychiatrie-Verlag, Bonn 2003, 190 Seiten

Laura Epstein Rosen, Xavier Francisco Amador:
Wenn der Mensch, den du liebst, depressiv ist. Wie man Angehörigen oder Freunden hilft.
Rowohlt Taschenbuch, 2002. (9,90 €)
Erkrankt ein geliebter Mensch an Depressionen, dann leiden PartnerInnen, Familienangehörige und enge FreundInnen mit. Alle möchten helfen, wissen aber oft nicht wie und ziehen sich schlimmstenfalls erst einmal zurück. Dieses Buch zeigt auf, wie dem Kranken geholfen werden kann, aber auch, wie wichtig es ist, sich abzugrenzen und für das eigene Wohlbefinden zu sorgen. Eine erfahrene Familientherapeutin und ein Psychologe geben praktische und gute Tipps, die vielen geholfen haben.

Schirin Homeier:
Sonnige Traurigtage.
Mabuse Verlag, 2006, 125 Seiten, ISBN 3-938304-16-2
Viele Kinder psychisch kranker Eltern spüren, dass sich ihre Eltern an manchen Tagen anders oder komisch verhalten, können aber nicht verstehen, warum dies so ist. Und ihre Eltern können dies selbst auch nur schwer erklären. "Sonnige Traurigtage" ist das erste Buch, das sich an Kinder psychisch kranker Eltern und an deren Bezugspersonen wendet. Mit wunderschön farbigen Bildern wird im ersten Teil des Buches die Geschichte von Mona und ihrer psychisch kranken Mutter erzählt. Der zweite Teil des Buches ist ein Ratgeber, der sich direkt an die Kinder richtet und Fragen beantwortet, die dem Kind auf der Seele liegen. Der dritte Teil des Buches richtet sich an die Eltern und Bezugspersonen.

Fritz Mattejat, Beate Lisofsky:
... nicht von schlechten Eltern. Kinder psychisch Kranker.
Psychiatrie Verlag Bonn 1998, (12,90 €)
Wenn Eltern psychisch krank sind, leiden die Kinder ebenfalls darunter und stehen der Erkrankung meist hilflos und oft allein gelassen gegenüber. Das Buch berichtet über die Erfahrungen von Betroffenen und stellt Modelle und Initiativen vor, die Eltern und Kindern den Umgang mit der psychischen Erkrankung erleichtern sollen. Herausgeber und AutorInnen bemühen sich dabei sehr um die Aufklärung und das Verständnis der LeserInnen.

Doris Wagner-Neuhaus:
Depressionen; Ratgeber für Angehörige.
Psychiatrie-Verlag, 2. Auflage, Bonn 2003, 170 Seiten.

Michael Eink, Horst Haltenhof:
Basiswissen: Umgang mit suizidgefährdeten Menschen.
Psychiatrie-Verlag, 2. Auflage, Bonn 2007, 144 Seiten
Über Suizid zu sprechen ist nicht leicht, vor allem in einer Kultur wie unserer. Das vorliegende Buch versucht vor allem MitarbeiterInnen im psychosozialen Bereich eine Basisinformation zu bieten.
Das Buch kann für psychosoziale HelferInnen eine gute Unterstützung sein, da vieles mittels praktischer Beispiele erklärt und veranschaulicht wird, bietet aber dadurch auch Angehörigen einen interessanten Einblick in die Möglichkeiten und Grenzen der Arbeit mit Suizidgefährdeten. Man erhält viele Anhaltspunkte auf detaillierte Problemstellungen und kann somit theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen.

Suizidprävention

www.gesundheit.gv.at/leben/suizidpraevention/inhalt
Sie denken an Suizid, machen sich um jemanden Sorgen oder haben einen Menschen aufgrund eines Suizidtodesfalls verloren? Hier finden Sie Erste-Hilfe-Tipps, Notfallkontakte und Hilfsangebote in Ihrem Bundesland sowie weiterführende Informationen zur Bewältigung dieser Notsituation.

www.bmgf.gv.at/home/suizid
Das nationale Präventionsprogramm "Suizidprävention Austria - SUPRA" (präsentiert im Herbst 2012 vom ehemaligen Bundesministerium für Gesundheit, nun Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz) ist Basis für die Entwicklung einer nationalen Suizidpräventionsstrategie.

www.suizidpraevention.at
Dachorganisation zur Förderung von Suizidprävention und Suizidforschung.

TVSpot Deutsche Depressionshilfe
TVSpot pro mente austria
TVSpot ganznormal.at