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Das Kärntner Bündnis gegen Depression

 „Depression kann jeden treffen, Depression hat viele Gesichter, Depression kann gut behandelt werden“ sind die Kernbotschaften, die das „Kärntner Bündnis gegen Depression“ einer breiten Öffentlichkeit vermitteln will. Das „Kärntner Bündnis gegen Depression“ verfolgt gemeinsam mit dem Österreichischen Bündnis gegen Depression als Teil einer europaweiten Initiative das Ziel, die gesundheitliche Situation depressiver Menschen zu verbessern und das Wissen über die Erkrankung in der Bevölkerung zu erweitern. Mit den geplanten Aktionsprogrammen sollen Diagnose und Behandlung depressiv erkrankter Menschen verbessert werden, Öffentlichkeit und Fachwelt gegenüber dieser Erkrankung sensibilisiert werden und somit auch eine Entstigmatisierung Betroffener erreicht werden. Die Aktivitäten erstrecken sich auf Öffentlichkeitsarbeit, Information von Patient/innen und deren Angehörige, Information von Selbsthilfegruppen und sie sprechen in besonderer Weise auch Menschen an, die beruflich mit Erkrankten zu tun haben. Dadurch soll erreicht werden, dass Menschen, die unter der Erkrankung Depression leiden, frühere ärztliche Hilfe suchen und rascher die richtige Behandlung erhalten.

Depressive Erkrankungen sind im Steigen begriffen
Nach Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation WHO gehören psychische Erkrankungen zu den häufigsten Krankheiten weltweit. Ihr Anteil wird weiter steigen. Für das Jahr 2020 setzt die WHO die Depression auf Platz zwei der größten Gesundheitsprobleme. Derzeit leiden Berechnungen zufolge mehr als 120 Millionen Menschen an Depressionen. Allein in Kärnten leiden derzeit mindestens 39.000 Menschen (6,9 % der Bevölkerung) an einer behandlungsbedürftigen Depression. Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich höher, das heißt, es gibt viele Menschen, bei denen die Depression nicht diagnostiziert wird, weil sich die/der Betroffene nicht zum Arzt zu gehen traut oder weil sich die Depression hinter anderen Symptomen wie etwa chronischen Schmerzzuständen versteckt.

Koordination in Kärnten

Das regionale Projektmanagement liegt bei der "pro mente kärnten GmbH" und wird vom Land Kärnten sowie dem Gesundheitsland Kärnten unterstützt.
Das Projekt „Kärntner Bündnis gegen Depression“ ist Teil eines EU-Projektes (EAAD = European Alliance Against Depression), an dem Regionen in 18 europäischen Ländern integriert sind.

Kontakt

Pro mente Kärnten GmbH        
Villacher Straße 161
9020 Klagenfurt          
Homepage: www.promente-kaernten.at           
Claudia Kitz, BSc
Projektkoordination "Bündnis gegen Depression"  
Email: claudia.kitz(at)promente-kaernten.at
Tel: 0664 88414877

Vortrag Suizidprävention
In Kooperation mit der VHS und der pro mente kärnten GmbH veranstaltet das Kärntner Bündnis gegen Depression eine KOSTENLOSE dreiteilige Vortragsreihe zum Thema der psychosozialen Gesundheit.

Dritter und letzter Vortrag beschäftigt sich mit der Thematik der Suizidprävention und wird von Primaria Dr. Christa Rados abgehalten werden.

Datum: 13.12.2018
Beginn: 18 Uhr

Anmeldungen unter: office@vhsktn.at

ACHTUNG!
Der Veranstaltungsort hat sich aufgrund des großen Interesses geändert!
Neuer Veranstaltungsort: Großer Festsaal der Arbeiterkammer (Klagenfurt)