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Kamingespräch: Burn-out - Eine Modeerkrankung?

Psychotherapeutin im Gespräch mit einem Betroffenen

Das „Burn-out-Syndrom“ ist schon seit mehr als 2000 Jahre bekannt und wird sogar in der Bibel beschrieben. In den alten Lehrbüchern wurden diese Erkrankungszustände als „Erschöpfungsdepression“, „Überlastungsdepression“ oder „Eliasmüdigkeit“ bezeichnet. Der Begriff Burn-out bewirkte zwar einen Medienhype, welcher aber in der Alltagssprache defizitär gebraucht wurde, jedoch ist an dieser Entwicklung positiv, dass offener über psychische Gesundheitsprobleme gesprochen wird.

Voraussetzung für eine Burn-out-Entwicklung sind langandauernde übermäßige psychische und/oder körperliche Belastungssituationen, die die seelische Bewältigungsfähigkeit überfordern. Die Entstehung von Burn-out wird besonders durch das Zusammenspiel von belastenden Bedingungen im beruflichen Umfeld mit persönlichen Eigenschaften begünstigt.

Wichtig ist es, die Erkrankung rechtzeitig zu erkennen, ernst zu nehmen und unverzüglich professionelle Hilfe aufzusuchen. Eine Krankschreibung alleine ist kein Ersatz für eine Behandlung! Hat sich das Burn-out bereits zu einer Krankheit entwickelt, ist eine mehrmonatige Behandlung notwendig. Arbeiten jedoch dann Betroffene und ihr Umfeld in der Therapie entsprechend mit, kann diese psychische Erkrankung erfolgreich überwunden werden.

ReferentInnen:
Mag. Caroline Rimml, Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin,
Psychotherapeutin, Mediatorin
Klaus Schwarz, ehemals Betroffener

Termin und Ort:
Donnerstag, 23. Mai 2013, 17.00 - 19.00 Uhr
pro mente tirol, Zentrum Landeck, Kreuzbühelgasse 5, 6500 Landeck

Die Zahl der TeilnehmerInnen ist auf 15 begrenzt, eine Anmeldung ist daher erforderlich.
Das Kamingespräch wird bei großem Interesse wiederholt.

Mehr Information und Anmeldung:
pro mente tirol, Zentrum Landeck
DSA Christoph Heumader
Kreuzbühelgasse 5, 6500 Landeck
Tel. (05442) 65 3 28
Email: heumader.c(at)gpg-tirol.at

23. Mai 2013 - Kamingespräch: Burn-out - Eine Modeerkrankung?